Die Geschichte unseres Vereins
Einer der vielen Zufälle im Leben steht am Anfang der Geschichte unseres Vereins.
Kurz nach der Wiedervereinigung lernte der Achimer Helmut Walter in Stendal bei einer Sportveranstaltung Serjoscha Udilow, einen Offizier der sowjetischen Streitkräfte kennen. Dessen Frau stammte aus Beresino und berichtete von den desolaten Verhältnissen in ihrer Heimat. Helmut Walter flog daraufhin nach Beresino und konnte sich selbst von den katastrophalen Zuständen, vor allem im dortigen Krankenhaus, überzeugen. Als er dann, zusammen mit seiner Ehefrau Karin, die ersten Pakete für Beresino auf den Weg brachte, ahnten beide noch nicht, welche Dimensionen ihre Hilfe für Weißrussland (Belarus) eines Tages erreichen könnte. Genügte 1992 noch ein kleiner VW, um die Spenden zum späteren Weitertransport durch das DRK nur nach Helmstedt zu bringen, so fahren heute zumeist zwei LKW 40t pro Jahr direkt von Achim in das etwa 1700 km entfernte Beresino, und seit 2006 auch nach Mozyr.
Am 18.Februar 1994 gründete dann Helmut Walter, der bis zu seinem Tode im Dezember 2001 auch der 1. Vorsitzende und unermüdliche Antriebsmotor für alle Hilfsaktivitäten war, in Achim, den Verein "Hilfe für Weißrussland“
Vereinsgründer Helmut Walter Heute sind nicht nur für das Krankenhaus in Beresino mit seinen Außenstellen sondern besonders für die Bevölkerung der Kleinstadt und des Rayon Beresino die Hilfstransporte aus Achim ein fester Bestandteil ihrer Hoffnungen auf Unterstützung aus dem Ausland. So werden jetzt in Beresino vorwiegend das Regionale Zentrum für soziale Betreuung der Bevölkerung, die Schule Nr. 3 und das Zentrale Kreiskrankenhaus unterstützt. Seit 2006 ist in Folge personeller Veränderungen und auf Grund eines erheblich höheren Material- und Spendenaufkommens von Seiten verschiedener Sponsoren die Hilfstätigkeit des Vereins erweitert worden. Zusätzlich zu Beresino wird mit den Transporten auch noch die Stadt Mozyr unterstützt. Hier wird die Hilfe zentral über die Schule Nr. 7 abgewickelt. Zeitweilig werden auch Hilfsgüter für die Schule in Rosa Luxemburg (Sperrgebiet an der Grenze zu der Ukraine) mitgeführt.


