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Aktuelle Transporte

Humanitärer Hilfstransport nach Belarus durch den Verein Hilfe für Weißrussland e.V.

Der 26. April 1986 und seine Folgen

Als am 26. April 1986 der Block IV des Kernkraftwerkes Tschernobyl im Norden der Ukraine - nahe der weißrussischen Grenze - explodierte, versuchten die Verantwortlichen der damaligen Sowjetunion zunächst, die Folgen herunterzuspielen oder zu vertuschen. Selbst die in unmittelbarer Nähe wohnende Bevölkerung wurde nicht informiert. Mit der Explosion wurden große Mengen radioaktiver Stoffe freigesetzt. Neben Jod 131 waren dies u.a. Cäsium 137 und Strontium 90, zwei besonders langlebige radioaktive Stoffe mit einer Halbwertzeit von bis zu 30 000 Jahren. Das Reaktorunglück von Tschernobyl unterscheidet sich von anderen Umweltkatastrophen dadurch, dass die Langzeitfolgen erst nach und nach sichtbar werden und in mancher Hinsicht noch gar nicht abzuschätzen sind. Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ist eine Zeitbombe.

Dieses Unglück aus dem Jahre 1986 ist unsere Motivation für unsere HUMANITÄRE HILFE in der Tschernobyl Region.

Hiervon sind viele Familien betroffen, immer wieder erkranken hier die Menschen, weil die Körper geschwächt sind und nicht genug Abwehrkräfte haben. In keinem anderen Land der Welt, gibt es so viele Menschen die an der Strahlenkrankheit leiden. Die durchschnittliche Lebenserwartung ist hier sehr stark gesunken.

 

 

 

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-> TRANSPORT JULI 2007